Änderung der Mehrwertsteuersätze per 1. Januar 2018.

Anlässlich der Volksabstimmung vom 24. September 2017 wurden der Bundesbeschluss vom 17. März 2017 über die Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer und das Bundesgesetz vom 17. März 2017 über die Reform der Altersvorsorge 2020 abgelehnt. Weitere Infos unter der Rubrik Informationen.


Obergrenze Fahrtkosten 7’000 Franken Kanton Aargau ab 1. Januar 2017

Unselbstständig Erwerbende dürfen bei den Kantons- und Gemeindesteuern ab 2017 maximal 7’000 Franken für berufsbedingte Fahrkosten vom steuerbaren Einkommen abziehen. Diese Obgrenze gilt sowohl für die Fahrkosten der privaten als auch der öffentlichen Verkehrsmittel.


Anpassung der Eigenmietwerte Aargau

Gemäss Dekret des Grossen Rats vom 24. November 2015 erfolgt auf 2016 in den meisten aargauischen Gemeinden eine Anpassung der Eigenmietwerte. Die neuen Werte werden nicht in der aktuell auszufüllenden Steuererklärung 2015, sondern erst in einem Jahr mit der Steuererklärung 2016 deklariert.


Beitragssatz Erwerbsersatzordnung (EO) sinkt von 0.5% auf 0.45%

Der befristete Beitragssatz von 0.45% ist gültig ab 2016 bis und mit 2020.


Obergrenze von 3’000 Franken bei der direkten Bundessteuer ab 1. Januar 2016

Unselbstständig Erwerbende dürfen bei der direkten Bundessteuer ab 2016 maximal 3’000 Franken für berufsbedingte Fahrkosten vom steuerbaren Einkommen abziehen.
Diese Obgrenze gilt sowohl für die Fahrkosten der privaten als auch der öffentlichen Verkehrsmittel. Gemäss Beschluss der Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 (Finanzierung und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI).


„Sackgeldjobs“ ab 01.01.2015 von der AHV-Beitragspflicht befreit.

Wie vom Parlament beschlossen, werden im Rahmen der Verordnungsänderungen auf den 1.1.2015 „Sackgeldjobs“ von Jugendlichen von der AHV-Beitragspflicht befreit. Das heisst, dass z.B. Eltern, die in kleinem Umfang einen Babysitter beschäftigen, keine Arbeitgeberbeiträge mehr abrechnen und einzahlen müssen, und dass vom geringfügigen Lohn des Babysitters auch kein AHV-Abzug gemacht werden muss. Damit wird vermieden, dass bei solchen Beschäftigungen entweder ein unverhältnismässiger administrativer Aufwand getrieben werden muss, oder dass die Auftraggeber in der Illegalität leben, wenn sie keine AHV-Beiträge abrechnen. Konkret sollen junge Leute bis Ende ihres 25. Altersjahrs keine Beiträge entrichten müssen, wenn ihr Einkommen aus einer Tätigkeit in Privathaushalten 750 Franken pro Jahr nicht übersteigt. Die beschäftigten Jugendlichen können aber verlangen, dass Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge mit der AHV abgerechnet werden.


Familienzulagen für Selbständigerwerbende ab 01.01.2013

Ab 1. Januar 2013 werden auch die Selbständigerwerbenden ausserhalb der Landwirtschaft dem Bundesgesetz über die Familienzulagen unterstellt. Anspruch auf Familienzulagen haben Selbständigerwerbende, welche ein AHV-pflichtiges Einkommen von mindestens Fr. 7’020 pro Jahr erzielen. Die Familienzulagen werden durch einen prozentualen Beitrag des AHV-pflichtigen Einkommens finanziert.


Aargau Dumont-Praxis wird rückwirkend per 01.01.2009 abgeschafft

Der Grosse Rat hat die Abschaffung der Dumont-Praxis beschlossen.